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Präimplantationsdiagnostik – PGD

Die Diagnostik, die genetische Anomalien frühzeitig erkennt und den Embryo schützt
Der Prozess: Die Präimplantationsdiagnostik PGD ist eine Technik, die genetische Abnormitäten in Embryonen bereits vor der Implantation erkennen kann. Sie wird grundsätzlich in Verbindung mit einem IVF-Zyklus durchgeführt. Der Prozess betrifft Frauen. Folgende Schritte sind dabei nötig:

  • Ovulationsinduktion-Therapie
  • Sammlung von Eizellen
  • Befruchtung
  • Präimplantationsdiagnostik in den befruchteten Embryonen
  • Transfer der gesunden Embryonen
Blastomerenbiopsie - Zentrum für In-Vitro-Fertilisation „Mitosis“

Blastomerenbiopsie

Polkörperbiopsie - Mitose IVF-Klinik

Polkörperbiopsie

Trophoblast-Biopsie - Mitose IVF-Zentrum

Trophoblast-Biopsie

Die Kontrolle: Um zu überprüfen, ob der Embryo Träger einer Generkrankung oder Aneuploidie ist, werden 1 oder 2 Zellen entfernt. Dieser Prozess ist als Blastomerenbiopsie bekannt. Die Biopsie erfolgt in der Regel am dritten Tag nach der Eizellenentnahme und der Befruchtung, im 8-Zellen-Stadium. Die Biopsie kann in einem früheren oder späteren Stadium erfolgen. Die Blastozysten-Biopsie stellt die präferierte Methode unseres Zentrums dar. Während der Biopsie wird ein kleines Loch im äußeren Zellrand des Embryos geöffnet. Diese Öffnung wird entweder mechanisch durch die Verwendung einer Säurelösung oder durch einen Laser durchgeführt. Anschließend werden die Zellen fixiert und die diagnostischen Tests folgen.

Die Diagnose:: es gibt zwei Arten von diagnostischer Technik die PCR-Technik und die die FISH-Technik (In-situ-Fluoreszenz-Hybridisierung).

  • PCR erkennt Fehler und genetische Anomalien in einem bestimmten Gen (z.B. β-Thalassämie-Gen).
  • FISH erkennt Fehler in der Anzahl oder Form der Chromosomen.
Unmittelbar nach der Diagnose werden die gesunden Embryonen, die überlebt und sich nach der Biopsie entwickelt haben, in die Gebärmutter übertragen. Die Präimplantationsdiagnostik ist eine Technik, die angewendet wird:

  • bei unfruchtbaren Paaren, die einem IVF-Zyklus folgen
  • bei fruchtbaren Paaren, die automatisch konzipieren können, aber gleichzeitig ein hohes Weitergaberisiko von genetischen Krankheiten auf ihre Embryonen aufweisen (z.B. Thalassämie)
  • bei Paaren mit wiederholten Impantationsmisserfolgen oder Fehlgeburten
  • bei Paaren, in denen die Frau älter ist, um den Embryo vor genetischen Anomalien zu schützen.