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In-vitro-Fertilisation mit Eizellen, die aus einer Spende stammen - IVF-Zentrum „Mitosis“

In-vitro-Fertilisation mit Eizellen, die aus einer Spende stammen

Die Eizellenspende ist oft die einzige Option um dem Problem der Unfruchtbarkeit vieler Frauen zu begegnen, die alle anderen Möglichkeiten zur Befruchtung ihrer eigenen Eizellen ausgeschöpft haben.

Schätzungsweise verwenden mehr als 70% aller Frauen über 45 Jahren, die versuchen, ein Kind zu bekommen, „geliehene“ Eizellen, da die Eizellenqualität einem Alter von 35–40 Jahren abnimmt. Die griechische Gesetzgebung erlaubt die IVF bis zum 50. Lebensjahr der Frau.

Die Verwendung von Eizellenspende wird Frauen empfohlen, wenn

  • diese die Fähigkeit verloren haben, eine ausreichende Anzahl von Eizellen für die Befruchtung zu produzieren. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie beispielsweise ein fortgeschrittene Alter (über 40 Jahren) oder aber das Auftreten einer frühzeitigen Menopause. Durchgeführte Chemotherapien aufgrund von Krebs, Ovarhypoplasie (Turner-Syndrom) sowie die operative Entfernung der Eierstöcke sind zusätzliche Ursachen, welche die Nutzung von „geliehenen“ Eizellen nötig machen.
  • sie zwar eine ausreichende Anzahl von Eizellen produzieren, doch die Übertragung von erblichen Krankheiten an die Kinder vermieden werden soll, denn der „geliehene“ Eizellen stoppen die Übertragung einer erblichen Genanomalie. Zur Verwendung einer Spendereizelle wird auch dann geraten, wenn die Frau mehrere Fehlgeburten oder erfolglose IVF-Versuche in ihrer medizinischen Vorgeschichte aufweist.

Auswahlvoraussetzungen der Eizellenspenderin

Nach der gültigen Gesetzgebung GESETZ NR. 3305 (REGIERUNGSBLATT Α΄17 27.01.2005) müssen alle Spenderinnen über 18 Jahre jedoch unter 35 Jahre alt sein. Die Spenderinnen werden einer kompletten klinischen und Laboruntersuchung unterzogen. Frauen, die an erblichen, genetischen oder ansteckenden Krankheiten leiden, werden nicht als Spenderinnen akzeptiert.

In unserem Zentrum werden alle Spenderinnen auf Folgendes getestet:

  • Blutgruppe
  • Rh
  • Hämoglobinelektrophorese
  • Sichelzelltest

Für immunologische Erkrankungen:

  • HIV I-II
  • Ηepatitis C (HCV)
  • Ηepatitis Β (HBsAg)
  • Syphilis (VDRL)
  • Anti-HBc
  • AUSAB (Anti-HBs)
  • HBeAG
  • HBeAB
  • HSV I & II IgG, IgM
  • HTLV I – II
  • Zytomegalovirus CMV (IgG-IgM)
  • Τoxoplasma (IgG-IgM)
  • Röteln (ΙgG-IgM)
  • EBV (IgG-IgM)
  • Chlamydien (IgG-IgM)
  • Mycoplasma (IgG-IgM)
  • Μalaria rapid test saisonaler Test

Für genetisch vererbte Krankheiten:

  • ZYSTISCHE FIBROSE 100% DER MUTATIONEN, DIE ERFASST WORDEN SIND
  • ΜOLEKULARKONTROLLE VON α, β UND δβ – THALASSÄMIE
  • SPINALE MUSKELATROPHIE (SMΑ)
  • FRAGILES X-CHROMOSOM (FRAGILE X)
  • SCHWERHÖRIGKEIT Gen 35delG
  • ΜΟLEKULARKONTROLLE FÜR DUCHENNE

Für chromosomale Anomalien:

  • ΚARYOTYP VON PERIPHEREM BLUT

Sie werden zusätzlich folgender Untersuchungen unterzogen:

  • Nucleic Acid Amplification Test NAT (HIV – HCV – HBV)
  • Molekularkontrolle in der zervikalen Flüssigkeit für Chlamydien, Mykoplasma,
  • Ureoplasma und Gonorrhoe
  • ΚARDIOLOGISCHE UNTERSUCHUNG
  • RÖNTGEN
  • PSYCHOLOGISCHES PROFIL
  • BEGUTACHTUNG DER EIGEN- UND FAMILIENVORGESCHICHTE

IVF-Prozess mit Eizellenspende

Die Eizellenspende beschreibt das medizinische Verfügen über alle entnommenen Eizellen einer anonymen Spenderin (nach der Gabe der geeigneten Medikation) zur Verwendung auf eine oder mehrere anonymen Empfängerinnen. Diese Eizellen werden mit dem Sperma des Ehemannes/Partners der Empfängerin befruchtet. Nach der Befruchtung werden die befruchteten Eizellen an die Empfängerin transferiert. Der Prozess umfasst Folgendes:

1. STADIUM DER GEBÄRMUTTERVORBEREITUNG:

In dieser Phase nimmt die Empfängerin orale, transkutane und/oder intravaginale Medikation (Östradiol und Progesteron) ein, um die Gebärmutter für die Implantation vorzubereiten.

2. STADIUM DER BEFRUCHTUNG:

In dieser Phase werden die entnommenen Eizellen bewertet sowie auf die Befruchtung mit dem Sperma des Ehemannes/Partners der Empfängerin vorbereitet.

3. STADIUM DES EIZELLENTRANSFERS:

Im letzten IVF-Stadium wird der Transfer der befruchteten Eizellen in die Gebärmutter der Empfängerin durchgeführt. Nach dem Gesetz 3305/2005 Artikel 6 Par. 1 und 20 und der neuen Regulation, die im Regierungsbaltt 2589/29-9- 2014 veröffentlicht wurde, werden 2 Embryonen transferiert.

Die griechische Gesetzgebung legt die Anonymität zwischen Spenderin und Empfängerin nach dem Gesetz über menschliche Fortpflanzung REGIERUNGSBLATT 4272, NR. 145, ARTIKEL 15 fest. Das bedeutet, dass weder das Paar noch die Spenderin sich kennen dürfen.