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Ist der molekulare Nachweis von Infektionsparametern im Endometrium von asymptomatischen Frauen mit Unfruchtbarkeitsvorgeschichte vor dem IVF-Versuch notwendig?

ZUSAMMENFASSUNG

Einführung/Ziel:

Nach einer chronischen Infektion des weiblichen Fortpflanzungssystems von sexuell übertragbaren Mikroorganismen, die unbehandelt bleibt, kann sich eine Endometriumentzündung ergeben und schwere Komplikationen wie Fehlgeburt, Eileiterverschluss und Unfruchtbarkeit verursachen. Aus diesem Grund haben wir uns mit dem Nachweis den Bakterien Chlamydia trachomatis, Ureoplasma, Mycoplasma hominis und Mycoplasma genitalium, sowie des HSV I/II-Virus beschäftigt, damit wir den Prozentsatz im Endometrium von asymptomatischen Frauen mit Unfruchtbarkeitsvorgeschichte bestimmen.

Materialien/Methode
In 120 Frauen mit Durchschnittsalter 37,9 (± 5,3), die Unfruchtbarkeitsprobleme hatten, wurde Endometriumgewebe entnommen, das für den Nachweis C. trachomatis, Ureoplasma, M. hominis, M. genitalium und HSV (I/II) durch Real time PCR untersucht wurde.
Ergebnisse

Insgesamt wurden 3 positive Proben für C. trachomatis (2.5%), 7 positive Proben für Ureoplasma (5.8%), 1 positive Probe für M. hominis (0.8%) und keine positive Proe für M. genitalium und HSV I/II gefunden.

Schlussfolgerung
Die direkte Zellenuntersuchung, die aus dem Endometrium von Frauen mit Unfruchtbarkeitsvorgeschichte stammen, für den Nachweis von sexuell übertragbaren Mikroorganismen durch die Anwendung von hochsensitiven Methoden, stellt ein weiteres Mittel für den besseren Nachweis von „stillen“ Infektionen dar und trägt zum Erfolg eines IVF-Zyklus bei.
Von

Vaia Giota, Mary-Rosa Mitropoulou, Sonia Teftsoglou und Dr. Theodosios Arkoulis, Zentrum für assistierte Reproduktion „Mitosis“, Piräus